KDB-Tech-Update – Cloud-Ausfälle, KI-Angriffe und Sicherheitslücken im Unternehmen besser kontrollieren

Schwarz gedruckter Schriftzug „AI GENERATED“ auf weißem Hintergrund als Hinweis auf KI-generierten Inhalt.

Guten Abend zum KDB-Tech-Update: Wenn die Cloud ausfällt und selbst die KI auf Phishing hereinfällt

Willkommen zur Abendausgabe des KDB-Tech-Updates. Heute schauen wir auf eine Stromversorgungsstörung in Googles Londoner Cloud-Region, neue Risiken für Router und Android-Smartphones sowie Phishing-Mails, die gleichzeitig Menschen und KI-Assistenten austricksen sollen. Außerdem im Update: wichtige Pi-hole-Patches, Chancen und Abhängigkeiten beim industriellen KI-Einsatz, eine wachsende deutsche Office-Alternative und das Supportende von Microsoft Publisher. Die gemeinsame Frage lautet: Wie behältst Du die Kontrolle über Systeme, Daten und Abläufe, wenn eine scheinbar kleine Schwachstelle plötzlich große Kreise zieht?

Google Cloud in London gestört: Eine Zone, viele betroffene Dienste

Ein Problem mit der Stromversorgung hat am Dienstag zahlreiche Dienste in Googles Cloud-Region europe-west2 beeinträchtigt. Die Störung begann laut Google gegen 8 Uhr MESZ und traf besonders die Verfügbarkeitszone europe-west2-b – eine von drei Zonen der Region. Google meldete vermehrte Fehler und zeitweilige Netzwerkausfälle, unter anderem bei Cloud Run, Google Kubernetes Engine, Cloud Filestore, App Engine und BigQuery Data Transfer Service. Auch die Sicherheitsplattform Google SecOps war betroffen; deren Störung galt laut Statusseite um 13:50 Uhr MESZ als behoben.

Die Folgen waren über die Cloud hinaus sichtbar: Dem Bericht zufolge waren unter anderem Revolut, Lloyds Bank, HSBC, Royal Mail, DPD und British Telecom betroffen. Auch deutsche Revolut-Kundinnen und -Kunden spürten Auswirkungen. Ein zwischenzeitlicher Ausfall bei der ING stand nach Aussage der Bank hingegen nicht mit der Google-Störung in Verbindung – zeitliche Nähe ist eben noch keine gemeinsame Ursache.

Google erklärte, das Stromversorgungsproblem sei behoben und die Dienste erholten sich schrittweise. Bestehende Arbeitslasten sollten voraussichtlich bis 15 Uhr MESZ wieder vollständig laufen; das Anlegen neuer Arbeitslasten konnte laut Statusupdate weiterhin eingeschränkt sein. Als vorübergehende Maßnahme empfahl Google, betroffene Arbeitslasten nach Möglichkeit in eine andere verfügbare Zone oder Region zu verlagern.

Was bedeutet das für Dein Unternehmen? Eine Cloud-Region ist kein Ersatz für einen Notfallplan. Prüfe bei geschäftskritischen Anwendungen, in welchen Zonen sie tatsächlich laufen, welche Abhängigkeiten sie haben und ob eine Verlagerung im Ernstfall technisch und organisatorisch vorbereitet ist. Dazu gehören auch erreichbare Ansprechpartner, getestete Wiederanlaufverfahren und eine verständliche Kommunikation an Kundinnen und Kunden. Als IT-Systemhaus und Managed Service Provider unterstützt KDB dabei, solche Abhängigkeiten sichtbar und Ausfallpläne praxistauglich zu machen – bevor aus „läuft doch in der Cloud“ ein ziemlich langer Arbeitstag wird.

WPSplinter: Bei Routern lohnt der Blick auf Modell und Firmware

Der Sicherheitsforscher Quentin Kaiser beschreibt unter dem Namen WPSplinter zwei Fehler im Umgang mit Wi-Fi Protected Setup in Broadcoms WLAN-Software. WPS soll Geräte unkompliziert mit dem WLAN verbinden. Laut Kaiser können Angreifer jedoch eine manipulierte WPS-Nachricht einschleusen und damit den Speicher eines betroffenen Routers verändern. Voraussetzung ist, dass sie sich in Reichweite des WLAN-Signals befinden.

In einem Test gelang es Kaiser, auf einem betroffenen Gerät eigenen Code auszuführen und ein im Speicher abgelegtes WLAN-Passwort auszulesen. Mit diesem Passwort konnte er sich anschließend ins Netzwerk einwählen. Weil Broadcom-Technik in Produkten verschiedener Hersteller steckt, könnten viele Geräte infrage kommen. Das heißt aber nicht, dass jeder Router mit Broadcom-Komponenten verwundbar ist. Kaisers auf GitHub gepflegte Geräteliste bietet einen Anhaltspunkt für die Prüfung des eigenen Modells.

Für Unternehmen ist das ein guter Anlass für eine unspektakuläre, aber wichtige Aufgabe: Router und Access Points erfassen, Modell und Firmwarestand prüfen und verfügbare Herstellerinformationen verfolgen. Auch ein Blick auf die Liste verbundener Geräte kann Auffälligkeiten zeigen. Gerade bei Netzwerktechnik, die jahrelang unbemerkt ihren Dienst tut, ist „haben wir irgendwann mal eingerichtet“ keine belastbare Sicherheitsstrategie.

Android-Banking: Hirudo tauscht Apps aus, statt nur Zugangsdaten abzufragen

Die von ThreatFabric untersuchte Android-Schadsoftware Hirudo tarnt sich als Shopping-, Unterhaltungs- oder Kurzvideo-App. Nach der Installation versucht sie, weitreichende Berechtigungen zu erhalten, darunter den Zugriff auf Bedienungshilfen. Anschließend kann sie eine originale Banking-App entfernen und durch eine äußerlich ähnliche, manipulierte Fassung ersetzen.

Die Forscher entdeckten bislang Kopien von acht Bankanwendungen, zunächst vor allem aus Indonesien. Hinweise auf mögliche weitere Ziele gibt es für Finanzorganisationen in China, Indien, Mexiko, Marokko und Thailand. Wie viele Menschen tatsächlich betroffen sind, ist unbekannt. Hirudo kann laut Analyse unter anderem Passwörter, PINs, SMS und Bildschirminhalte erfassen sowie Kamera und Mikrofon missbrauchen. Gefälschte Zahlungsseiten können nach einer Dateneingabe sogar einen erfolgreichen Vorgang anzeigen, um keinen Verdacht zu wecken.

Für Diensthandys und private Geräte mit geschäftlichem Zugriff gilt deshalb gleichermaßen: Installiere Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen, öffne keine APK-Dateien aus unbekannten Stores, halte Android aktuell und prüfe das Gerät regelmäßig mit Google Play Protect. Wenn Du eine Infektion vermutest, kontrolliere kürzlich installierte Apps. Lässt sich eine verdächtige Anwendung nicht normal entfernen, kann der abgesicherte Modus helfen. Als letzter Schritt kann ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen nötig werden – ein weiterer Grund, Backups nicht erst dann zu entdecken, wenn’s brennt. Weitere Hintergründe zu manipulierten Android-Apps und Zugriffsschutz findest Du in unserem früheren KDB-Tech-Update über Vertrauen und Sicherheit im digitalen Alltag.

Eine Phishing-Mail, zwei Opfer: Mensch und KI-Agent

Wer KI-Assistenten E-Mails zusammenfassen, sortieren oder priorisieren lässt, bekommt einen neuen Angriffspfad gleich mitgeliefert. Barracuda beschreibt Nachrichten, die im sichtbaren Teil einen Menschen zum Öffnen eines schädlichen Anhangs verleiten sollen. Gleichzeitig enthalten sie versteckte Anweisungen für den KI-Agenten: Er soll die Mail als legitim oder dringend bewerten und den Anhang selbst öffnen. Die Nachricht kann damit gefährlich bleiben, selbst wenn der Mensch den Köder ignoriert.

Solche Prompt-Injections können beispielsweise in Kommentar-Tags des E-Mail-Quelltexts, unsichtbar formatiertem Text, codierten Inhalten oder nicht sichtbaren Unicode-Zeichen stecken. Ein weiteres von Barracuda beschriebenes Szenario betrifft eine Rechnungs-Mail: Versteckte Anweisungen könnten einen KI-Assistenten dazu bringen, Zahlungsdetails zu verändern. Entscheidend ist nicht, wie vertrauenswürdig eine Nachricht aussieht, sondern ob ihr Inhalt unbemerkt vom Dateneingang zum Handlungsauftrag wird.

Die Konsequenz für automatisierte Abläufe ist klar: Externe E-Mails, Anhänge und Webseiten sind Daten, keine Befehle. Ein Agent sollte aus einer Mail nicht eigenmächtig Anhänge öffnen, Zahlungen ändern oder sensible Informationen weitergeben können. Berechtigungen müssen zum jeweiligen Zweck passen; besonders folgenreiche Aktionen brauchen eine unabhängige Prüfung. KDB betrachtet KI-Automatisierung deshalb nicht isoliert als Effizienzprojekt, sondern zusammen mit IT-Sicherheit und Prozessgestaltung. Wie wichtig begrenzte Rechte für KI-Agenten sind, haben wir bereits im KDB-Tech-Update zu sicheren KI-Agenten im Unternehmen eingeordnet.

Gekaperte Postfächer und Datenlecks: Vertrauen ist kein E-Mail-Filter

Wie wirksam eine echte Absenderadresse als Tarnung sein kann, zeigt ein Vorfall beim CDU-Kreisverband Heilbronn. Angreifer übernahmen das Konto des Geschäftsführers und verschickten darüber mehr als 6.500 betrügerische Nachrichten an CDU-Politikerinnen und -Politiker. Wie sie in das Konto gelangten, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Empfänger sollten auf einen angeblichen Dokumentenlink klicken; was nach einem Klick tatsächlich geschah, ist laut Bericht nicht bekannt.

Wer einen solchen Link geöffnet hat, sollte nach Empfehlung der zuständigen IT-Sicherheitsfirma umgehend die IT-Administration informieren, Passwörter ändern und Anmeldesitzungen beenden lassen. Das gilt über den konkreten Fall hinaus: Kommt eine ungewöhnliche Aufforderung aus einem bekannten Postfach, prüfe sie über einen zweiten Kommunikationsweg. Bei einem kompromittierten Konto ist die „echte“ Absenderadresse gerade Teil des Problems.

Ein anderer Vorfall verdeutlicht, wie groß die Folgen unzureichend geschützter Systeme sein können: Bei der AfD wurden offenbar rund 280 Gigabyte interne Daten öffentlich zugänglich gemacht, darunter nach dem Bericht etwa 420.000 E-Mails aus zehn Postfächern und zahlreiche Dokumente. Die Partei bestätigte den Vorfall und erklärte, vor allem alte Postfächer seien entwendet worden; im beschriebenen Datensatz finden sich allerdings auch jüngere Inhalte. Die Angreifer nannten in einem angeblichen Statement eine veraltete Website als Einstiegspunkt. Ob das tatsächlich der Zugangsweg war, ist damit nicht unabhängig belegt.

Für jede Organisation steckt darin dieselbe Betriebsaufgabe: Nicht mehr benötigte Webauftritte und Postfächer gehören überprüft und geordnet stillgelegt. Solange sie erreichbar sind oder Daten enthalten, bleiben sie Teil der Angriffsfläche.

Pi-hole: 15 Sicherheitslücken geschlossen – jetzt Versionen prüfen

Das Pi-hole-Projekt hat Updates für seine DNS-basierte Werbeblocker-Software veröffentlicht und damit 15 Sicherheitslücken behoben. Fünf stuft das Projekt als hochriskant ein. Unter bestimmten Voraussetzungen könnten Angreifer darüber beispielsweise lokale Rechte bis auf Root-Ebene ausweiten, Dateien mit Root-Rechten verändern oder offenlegen und Schutzmechanismen umgehen.

Die Korrekturen sind ab Pi-hole FTL 6.8, Web 6.6.1 und Core 6.5 enthalten. Für Docker-Images gilt der Stand 2026.10.0 oder neuer. Wenn Du Pi-hole im Heimnetz oder in einer Unternehmensumgebung einsetzt, prüfe die installierten Komponenten und plane das Update ein. Vorher lässt sich die Konfiguration im Webinterface über „Settings“ und „Teleporter“ oder mit sudo pihole-FTL --teleporter sichern. Das Update kann anschließend über sudo pihole -up gestartet werden.

Neben den Sicherheitskorrekturen bringt die neue Version Änderungen am Live-Log, an der Verarbeitung internationalisierter Domains auf Blocklisten und an der Log-Rotation. Vorrang hat trotzdem die Sicherheitsfrage: Auch ein Dienst, der selbst beim Filtern hilft, muss gepflegt werden.

Industrielle KI: Produktivität gewinnen, Abhängigkeiten mitdenken

Bei Bosch zeigt sich, was KI in konkreten Betriebsabläufen leisten kann. Im Werk Stuttgart-Feuerbach unterstützt ein digitaler Agent die Morgenrunde der Produktion: Er wertet Daten aus, priorisiert mögliche Risiken und schlägt Maßnahmen vor. Nach Angaben von Bosch sparen Schichtverantwortliche damit gegenüber dem früheren Ablauf bis zu acht Stunden pro Woche. Weitere Agenten sollen etwa Störungen an Produktionslinien schneller einordnen. Microsoft stellt in der Zusammenarbeit vor allem IT- und Software-Infrastruktur bereit, Bosch bringt Produktionsdaten und Prozesswissen ein.

Der praktische Nutzen steht dabei neben einer strategischen Frage: Wie abhängig wird ein Unternehmen von Preisen, Nutzungsbedingungen und verfügbaren KI-Funktionen eines Anbieters? Bosch betont, die Hoheit über seine Daten zu behalten. Kritiker warnen dennoch vor langfristigen Abhängigkeiten von US-Technologie. Beides sollte bei einer Entscheidung berücksichtigt werden: messbare Verbesserungen im Prozess und die Möglichkeit, Anbieter, Modelle oder Betriebswege später zu wechseln.

Auch die Bundesregierung und Nvidia wollen industrielle KI voranbringen. Eine am 19. Oktober unterzeichnete Absichtserklärung richtet den Blick auf Physical AI, also KI in Robotern und anderen physischen Systemen. Angebote sollen auch kleinen und mittleren Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen zugänglich werden. Welche konkreten Projekte und Investitionen daraus entstehen, ist bislang offen. Amazon wiederum kündigte an, im kommenden Jahr mehr als 16 Milliarden Euro in Deutschland investieren zu wollen; rund 4,8 Milliarden Euro sind nach Unternehmensangaben für Cloud- und KI-Infrastruktur der AWS-Region Europa rund um Frankfurt vorgesehen. Auch hier fehlen noch Angaben zur genauen Verwendung der Mittel.

Für kleinere Unternehmen ist die Lehre weniger spektakulär als die Investitionssummen: Starte bei einem klar beschriebenen Ablauf, prüfe Datenqualität und Zugriffsrechte und miss den tatsächlichen Nutzen. Eine KI, die einen Prozess nicht versteht oder niemandem verantwortlich zugeordnet ist, macht ihn nicht automatisch besser – höchstens schneller unübersichtlich.

DeepSeek öffnet Technik – doch offener Code ist noch kein fertiger KI-Dienst

DeepSeek hat mit DeepInfer ein Framework für den Betrieb seiner Modelle unter der Apache-2.0-Lizenz veröffentlicht. Zum Start unterstützt es ausschließlich DeepSeek-V4.1-Flash. Es enthält unter anderem Werkzeuge, um Rechenaufgaben auf Chips zu verteilen und die Antwortgenerierung zu beschleunigen. Das kann für Anbieter und Unternehmen interessant sein, die unterstützte Modelle selbst betreiben wollen.

Die Grenzen sind wichtig: Laut Dokumentation fehlen für einen vollständigen Produktionsdienst unter anderem ein Cache-System und die Lastverteilung über mehrere Maschinen. Die veröffentlichten Leistungswerte stammen zudem aus DeepSeeks eigenen Tests und lagen zum Berichtszeitpunkt nicht unabhängig überprüft vor. Open Source bedeutet hier also mehr Einblick und mögliche Optimierungen – nicht „herunterladen, starten, fertig“.

Parallel hat das US-Heimatschutzministerium zivilen Bundesbehörden die Nutzung von DeepSeek-Produkten untersagt. Die Vorgabe erfasst auch bestehende Implementierungen und bestimmte Drittanbieterprodukte; wie weit einzelne Formulierungen reichen, ist noch unklar. Besonders bei KI-Gateways, die Anfragen zwischen Modellanbietern verteilen können, zeigt sich ein allgemeines Governance-Problem: Unternehmen sollten wissen und steuern können, welches Modell tatsächlich eine Anfrage verarbeitet. Das US-Verbot gilt nicht pauschal für deutsche Unternehmen, ist aber ein Anlass, Modellwege, Datenflüsse und Ausweichmöglichkeiten sauber zu dokumentieren.

OpenDesk und Publisher: Digitale Souveränität beginnt bei den Arbeitsdateien

Die quelloffene Büroplattform OpenDesk verzeichnet nach Informationen des Handelsblatts stark steigende Nachfrage; Lizenzen für mehr als 200.000 Büroarbeitsplätze seien bereits verkauft. Die vom Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung getragene Plattform bündelt unter anderem Textverarbeitung, Tabellen, E-Mail und Cloud-Speicher. Sie richtet sich vor allem an Behörden und Unternehmen, nicht an den privaten Einzel-PC. Eine selbst betriebene Community Edition erfordert eine geeignete Serverumgebung und technisches Know-how; für Organisationen gibt es auch eine Enterprise Edition mit professionellem Support. Ein reguläres Cloud-Angebot von STACKIT aus europäischen Rechenzentren ist für Anfang 2027 vorgesehen.

OpenDesk zeigt, dass Alternativen zu etablierten Office-Ökosystemen wachsen. Ob ein Wechsel sinnvoll ist, entscheidet sich aber an Deinen Anforderungen: bestehende Dokumente, Zusammenarbeit, Integration, Betrieb und Support. Ein Plattformwechsel ohne Blick auf die Arbeitsabläufe ist keine Souveränität, sondern im schlimmsten Fall nur ein neuer Stapel Tickets.

Ganz konkret wird das Thema bei Microsoft Publisher: Der Support wurde Mitte Oktober 2026 eingestellt. Wer damit Flyer, Plakate oder Newsletter gestaltet hat, sollte vorhandene .pub-Dateien sichern. Microsoft empfiehlt PDF oder eine Umwandlung in DOCX; bei komplexeren Layouts kann DOCX die Gestaltung verändern. LibreOffice Draw kann PUB-Dateien öffnen und eignet sich für einfachere Layouts. Für aufwendigere, mehrseitige Drucksachen kommt Scribus infrage. Die Originale zusätzlich als PDF zu sichern, hilft dabei, den bisherigen Gestaltungsstand zu erhalten.

Für KDB als Medien- und Designagentur ist das mehr als eine Dateiformatfrage: Vorlagen, Schriften, Druckdaten und Bearbeitbarkeit gehören zu einem verlässlichen Kreativprozess. Wer regelmäßig Marketingmaterial produziert, sollte jetzt prüfen, welche Publisher-Dateien noch gebraucht werden und mit welchem Werkzeug sie künftig gepflegt werden können.

KI-Bilder können auch Erinnerungen verändern

Zum Schluss ein Risiko, das nicht auf einem Server beginnt. In einem von MIT-Professorin Pattie Maes beschriebenen Experiment sahen 200 Teilnehmende zunächst Fotos; ein Teil betrachtete später KI-veränderte Fassungen. Bei einem anschließenden Gedächtnistest erinnerten sich diese Personen häufiger an Details, die auf den ursprünglichen Bildern nicht vorhanden waren – und waren von manchen falschen Erinnerungen besonders überzeugt. Weitere im Bericht erwähnte Untersuchungen weisen ebenfalls auf mögliche Einflüsse generativer KI hin. Wie groß der Effekt im Alltag ist, lässt sich aus den beschriebenen Experimenten allein nicht abschließend ableiten.

Für Marketing und Kommunikation ist die praktische Konsequenz dennoch wichtig: KI-generierte oder bearbeitete Bilder sollten bewusst eingesetzt und nicht mit dokumentarischen Aufnahmen verwechselt werden. Prüfe bei sensiblen Inhalten Herkunft, Bearbeitung und Kontext. Glaubwürdigkeit entsteht nicht dadurch, dass ein Motiv täuschend echt aussieht.

Das KDB-Fazit am Abend: Abhängigkeiten kennen, Rechte begrenzen, Updates machen

Die heutigen Meldungen drehen sich um ein gemeinsames Prinzip: Kontrolle braucht Vorbereitung. Bei Cloud-Diensten sind es getestete Ausweichwege. Bei Routern, Pi-hole und Smartphones sind es überprüfte Versionen und saubere Zugriffe. Bei KI-Agenten ist es die strikte Grenze zwischen fremdem Inhalt und erlaubter Handlung. Und bei Office- und Kreativwerkzeugen zählt, ob Deine Daten auch morgen noch nutzbar sind.

Du musst nicht alles auf einmal umbauen. Aber Du kannst heute anfangen: geschäftskritische Cloud-Abhängigkeiten erfassen, Netzwerkgeräte und Pi-hole-Versionen prüfen, KI-Berechtigungen hinterfragen und alte Arbeitsdateien sichern. KDB unterstützt Dich dabei, IT-Sicherheit, Digitalisierung und Automatisierung zusammenzudenken – ohne Technik um der Technik willen. Ha noi: Lieber ein sauber getesteter Plan als ein hektischer Plan B, wenn’s schon klemmt.

Dieser Artikel wurde durch eine KI generiert und dient lediglich der Unterhaltung. Dieser Artikel soll aufzeigen, was durch künstliche Intelligenz möglich ist.

Grau-ovales Etikett mit weißer Aufschrift „AI GENERATED“ als Kennzeichnung für KI-generierte Inhalte.